Ernährung und Gesundheit kontrovers

Dipl. oec. troph. Ulrike Gonder

Kokosöl: Alleskönner oder überbewertet?

| 17 Kommentare

In der Aprilausgabe der Zeitschrift Naturheilkunde & Medizin (1) erschien ein Artikel, der die Vorzüge des Kokosöls nicht nur hinterfragt, sondern grundsätzlich in Frage stellt. Bevor auf die einzelnen Kritikpunkte eingegangen wird, sei hervorgehoben, dass es sich bei dieser vorgeblichen Kritik am Kokosöl eigentlich um eine Kritik an teilweise unlauteren Aussagen im Internet, insbesondere von Bruce Fife (2) handelt: Der amerikanische Ernährungsexperte, der sehr viel über Kokosöl geschrieben hat, bedient sich gerne einer überschwänglichen Ausdrucksweise inklusive Heilversprechen, die zumindest nach europäischer Rechtsauffassung nicht erlaubt sind. Dies ist ebenso kritikwürdig, wie unerlaubte und nicht belegte Aussagen über die Wirkungen von Kokosöl im Internet, und insofern ist der Artikel in Naturheilkunde & Medizin zu begrüßen. Leider wird darin aber das Kind mit dem Bade ausgeschüttet, denn es entsteht der unberechtigte Eindruck, Kokosöl habe keine vorteilhaften Wirkungen und sei bestenfalls zur kosmetischen Anwendung nützlich. Im Folgenden sollen daher die Fakten aus ernährungswissenschaftlicher Sicht zurechtgerückt werden.

Bevor es an die einzelnen Kritikpunkte geht, sei noch auf folgende inhaltlichen Fehler des Kokos-kritischen Artikels hingewiesen: Nicht jedes Kokosöl wird aus Kopra hergestellt, sondern nur das konventionelle Kokosfett. Native Kokosöle werden schonend aus zerkleinertem (Bio-)Kokosfleisch gepresst und weder desodoriert noch gehärtet oder raffiniert. Diese Öle sind geschmacklich und ernährungsphysiologisch hochwertiger als konventionelle Kokosplattenfette (3). Des weiteren behauptet die Autorin des Artikels, dass die mittelkettigen Fettsäuren (MCTs), die einen wesentlichen Bestandteil von Kokosöl ausmachen, in der Natur selten vorkämen. Einmal abgesehen davon, dass MCTs auch in Muttermilch (375 mg/dl) und in der Milch anderer Säugetiere (Ziegenmilch 708 mg/dl) und folglich auch in Sahne (4,3 g/100 g) und Butter (10,7 g/100 g) vorkommen (4):  Sind Kokospalmen und Kokosnüsse nicht auch Bestandteil der Natur? Die Kokospalme ist im tropischen Raum für etwa 400 Millionen Menschen eine der wichtigsten Nahrungs- und Nutzpflanzen und stellt eine bedeutende Fett- und Eiweißquelle dar (5).

Kritikpunkt Nr. 1: Ein Pflanzenöl, das „zum allergrößten Teil aus gesättigten Fettsäuren besteht, die doch bei Fachleuten als ungesund gelten“, könne nicht gesundheitsförderlich wirken. In der Tat besteht Kokosöl zu über 90 % aus gesättigten Fettsäuren (5), die lange einen schlechten Ruf genossen. Wer jedoch die Fachliteratur verfolgt, wird festgestellt haben, dass die gesättigten Fettsäuren derzeit rehabilitiert werden (6, 7), denn es konnte nie nachgewiesen werden, dass sie das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen tatsächlich erhöhen (8, 9). Im Übrigen benötigt der Körper alle Arten von Fettsäuren, gesättigte wie ungesättigte, denn sie erfüllen unterschiedliche Aufgaben.

Kritikpunkt 2: Kokosöl werde auch in der Industrie eingesetzt und diene als Beimischung zu Dieselkraftstoff. Diese Kritik greift nicht, denn dann wäre ja auch Rapsöl zu hinterfragen, immerhin wird daraus Biodiesel hergestellt. Viele Pflanzenöle werden auch industriell genutzt, abhängig von ihren spezifischen Eigenschaften (5). Daraus eine Kritik an ihren ernährungsphysiologischen Eigenschaften oder Wirkungen ableiten zu wollen, ist sachlich nicht haltbar.

Kritikpunkt 3: Natives Kokosöl sei im Gegensatz zu gehärtetem nicht zum Braten und Frittieren geeignet, weil sein Rauchpunkt nur bei rund 150 °C liege. Stimmte dieser Wert, würde es sich zumindest zum Dünsten, sanften Braten (ab 140 °C) und Kurzbraten etwa für Fisch (ab 120 °C) eignen. Allerdings schwanken die Angaben zum Rauchpunkt von Kokosöl sehr stark, vermutlich rangieren sie wie bei anderen Ölen auch in einem weiten Bereich, je nach Ernte und Charge und Verarbeitung. Die Deutsche Gesellschaft für Fettforschung (DGF) schreibt in ihrer Broschüre Optimal Frittieren (10): „Grundsätzlich sind alle Öle und Fette zum Frittieren geeignet. Native Öle können genauso erhitzt werden, obwohl sie einen höheren Anteil freier Fettsäuren und damit einen niedrigeren Rauchpunkt aufweisen. Wegen des Eigengeschmacks und -geruchs nativer Öle werden aber bevorzugt raffinierte Öle eingesetzt. Feste Fette, die reich an gesättigten, langkettigen Fettsäuren (z.B. Stearinsäure) sind, bieten höhere Temperatur- und Oxidationsstabilität als Öle mit hohem Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Ein hoher Anteil kurz- und mittelkettiger gesättigter Fettsäuren (z.B. in Kokos- bzw. Palmkernfett) erhöht allerdings die Neigung zur Rauch- und Schaumbildung aufgrund hydrolytischer Reaktionen.“ Heißt verkürzt: Man kann auch mit nativem Kokosöl Braten und Frittieren, es schäumt und raucht aber schneller. Im Übrigen dürfte natives Kokosöl aufgrund seines Preises ohnehin kaum zum Frittieren verwendet werden.

Kritikpunkt 4: Unser Verdauungstrakt sei an größere Mengen MCTs wie man sie sich durch Kokosöl zuführen kann,  nicht gewöhnt, sodass es „schnell zu Unverträglichkeitsreaktionen“ wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen könne. Diese Kritik trifft nicht das Kokosöl per se, sondern eine ungewohnt große Verzehrsmenge. Und die kann auch bei anderen Lebensmittelinhaltsstoffen Probleme bereiten. So kann beispielsweise auch Fruchtsaft bzw. Fruchtzucker in großer Menge zu Durchfall und Übelkeit führen. Die Autorin weist dann auch selbst darauf hin, dass es sinnvoll ist, sich bei Bedarf allmählich an größere Mengen zu gewöhnen.

Kritikpunkt 5: Außer „beim diätetischen Einsatz“ gebe es keine Belege für die Wirksamkeit von Kokosöl bei schweren Erkrankungen. Es helfe z. B. nicht bei Alzheimer. Hier wird es kniffelig: Richtig ist, dass Kokosöl bzw. seine MCTs nicht als Arzneimittel gegen Demenzen wie Alzheimer zugelassen sind. Richtig ist auch, dass es noch an großen Studien fehlt. Dennoch gibt es keinen Grund, die bislang vorliegenden Fallberichte, Erfahrungen und kleinen Studien zu ignorieren, die meßbare Verbesserungen kognitiver und/oder Alltags-Fähigkeiten nach der diätetischen Anwendung von MCT-Ölen und/oder Kokosöl zeigten (11-17). Natürlich kann Kokosöl Alzheimer und andere Hirnerkrankungen nicht heilen. Die bisher vorliegenden Daten und Erfahrungen deuten jedoch darauf hin, dass es hilfreich sein könnte, um ein Voranschreiten zumindest aufzuhalten. Im Übrigen hat die moderne Medizin trotz enormer Investitionen mit ihren nebenwirkungsreichen Medikamenten bislang nicht viel gegen Alzheimer und andere Demenzen erreichen können. Schon aus diesem Grund sollten die hoffnungsvoll stimmenden Hinweise auf positive Wirkungen von Kokosöl/MCT als Adjuvans ernst genommen und weiter untersucht werden.

Kritikpunkt 6: Für die Behauptung, Kokosöl ließe „nur“ das HDL-Cholesterin ansteigen, gäbe es keinen Beleg. Das ist insofern richtig, als eine mögliche (nicht zwangsläufige) Cholesterinerhöhung durch Verzehr von Kokosöl sowohl das HDL als auch das LDL-Cholesterin betrifft. Richtig ist aber auch, dass die mengenmäßig bedeutendste Fettsäure des Kokosöls, die Laurinsäure, insbesondere das HDL-Cholesterin erhöht. Dies ist in Studien nachgewiesen und seit vielen Jahren publiziert (18, 19). Ob sich hieraus ein erhöhtes oder erniedrigtes Herzinfarktrisiko ergibt, ist damit jedoch nicht gesagt. Der alleinige blick auf den Cholesterinspiegel ist da wenig hilfreich, zumal sich auch das angeblich „böse“ LDL-Cholesterin durch den Verzehr gesättigter Fettsäuren positiv (!) verändern kann (weniger kleine, dichte LDL-Partikel).

Daher verlässt die Autorin den Boden wissenschaftlicher Evidenz, wenn sie behauptet, gesättigte Fettsäuren würden Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und „sogar Brustkrebs“ fördern. Sie kann dazu auch keine Quellen nennen. Wie oben bereits angeführt, haben nahezu alle systematischen Übersichtsarbeiten der letzten Jahre die gesättigten Fettsäuren und damit auch die Lebensmittel, die sie liefern, entlastet (z. B. 7-9): Es fand sich weder ein Zusammenhang zu Brustkrebs noch zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder zu Fettstoffwechselstörungen. Zudem zeigt sich immer mehr, dass die angeblichen Vorteile mehrfach ungesättigter Omega-6-Fettsäuren, wie sie etwa für Distel-, Sonnenblumen-, Soja- und Maiskeimöl typisch sind, offenbar überschätzt wurden, da diese Fettsäuren entzündungsfördern wirken können (5, 20, 21).

Kritikpunkt 7: Die Autorin bezweifelt, dass Kokosöl im Rahmen einer kohlenhydratreduzierten bzw. ketogenen Ernährung hilfreich bei Diabetes, Krebserkrankungen und anderen Stoffwechselstörungen sein kann. Sie tut dies mit der Bemerkung ab, dass kohlenhydratreduzierte Kostformen nicht „den Empfehlungen der Ernährungswissenschaftler“ entsprächen. Dies ist eine unbegründete Behauptung, die rein gar nichts belegt. Fakt ist, dass es mittlerweile Hunderte von Studien gibt, die sehr positive Effekte kohlenhydratarmer Diäten bei Diabetes und Fettstoffwechselstörungen belegen (Übersicht z. B. bei 22, 23). Etliche Fachgesellschaften haben kohlenhydratreduzierte Kostformen kürzlich in ihre Leitlinien aufgenommen, u.a. die Deutsche Adipositasgesellschaft (24). Zudem werden die Einflüsse ketogener Kostformen auf Krebserkrankungen, Morbus Parkinson und andere Erkrankungen zurzeit weltweit intensiv erforscht, unter anderem an der Berliner Charité. In der Epilepsie-Behandlung von Kindern sind ketogene Diäten seit über 90 Jahren bewährt und heute medizinischer Standard (25). Gerade für die Ketonbildung in der Leber ist Kokosöl aufgrund seines hohen MCT-Gehaltes sehr hilfreich (17). Zu behaupten, ketogene Kostformen wären prinzipiell aufgrund eines zu hohen Fleischanteils krebsfördernd, entbehrt jeder Grundlage. Hier zeigt die Autorin erneut, dass sie die Fachliteratur offenbar nicht überblickt.

Die Autorin schließt ihre Kokosöl-Kritik mit der Bemerkung, man könne es verwenden, möge sich aber nicht allzu viel davon versprechen. Warum dieser Pessimismus? Jedem, der bei Verstand ist, sollte klar sein, dass ein einzelnes Lebensmittel keine Wunder bewirken, dass man Krebs nicht aushungern und Alzheimer nicht einfach wegessen kann, auch wenn dies auf unseriösen Internetseiten verbreitet wird. Jedem seriösen Händler sollte klar sein, dass er ein Eigentor schießt, wenn er unlautere Aussagen tätigt. Dass natives Kokosöl jedoch ein delikates und hochwertiges Lebensmittel ist, das etwa im Rahmen einer kohlenhydratreduzierten Ernährung vielversprechende gesundheitliche Wirkungen entfalten kann, ist davon unbenommen.

Literatur / Quellen

  1. Rawer, Claudia: Was ist dran am Kokosöl? Naturheilkunde & Medizin April 2014, S.10-13
  2. z. B.: http://www.coconutresearchcenter.org/index.htm
  3. Arunima S, Rajamohan T: Virgin coconut oil improves hepatic lipid metabolism in rats – compared with copra oil, olive oil and sunflower oil. Indian J Exp Biol. 2012 Nov;50(11):802-809
  4. Landwirtschaftliche Datenbank der USA (www.ars.usda.gov/nutrientdata)
  5. Krist, S et al.: Lexikon der pflanzlichen Fette und Öle. Springer Verlag, 2008
  6. Malhotra, A: Saturated fat ist not the major culprit. Brit Medical J 2013;347:f6340 doi: 10.1136/bmj.f6340
  7. Ravnskov, U et al.: The questionable benefits of exchanging saturated fat with polyunsaturated fat. Mayo Clinic Proceedings 2014;89:451-453
  8. Siri-Tarino, PW et al.: Meta-analysis of prospective cohort studies evaluating the association of saturated fat with cardiovascular disease. Am J Clin Nutr 2010;91:535-546
  9. Skeaff, CM, Miller, J: Dietary fat and coronary heart disease: summary of evidence from prospective cohort and randomised controlled trials. Ann Nutr Metab 2009;55:173-201
  10. DFG (Hrsg.): Optimal Frittieren. Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Fettwissenschaft. Frankfurt 2012
  11. Castellano CA et al.: In contrast to lower brain glucose uptake, brain ketone uptake is unchanged in mild Alzheimer’s disease: A duel tracer PET study comparing 18FDG-PET and 11C-acetoacetate. Hot Topic Oral Presentation, CTAD, San Diego 15.11.2013
  12. Kashiwaya, Y et al.: D-b-Hydroxybutyrate protects neurons in models of Alzheimer’s and Parkinson’s disease. Proc N Acad Sci 2000;97:5440-5444
  13. Reger MA et al.: Effects of b-Hydroxybutyrate on cognition in memory-impaired adults. Neurobiology of Aging 2004;25:311-314
  14. Henderson, ST et al.: Study of the ketogenic agent AC-1202 in mild to Moderate Alzheimer’s disease: a randomized, double-blind, placebo-controlled, multicenter trial. Nutrition & Metabolism 2009;6:1-25
  15. Cunnane S et al.: Brain fuel metabolism, aging, and Alzheimer’s disease. Nutrition 2011;27:3-20
  16. Newport, Mary: Alzheimer vorbeugen und behandeln. VAK Verlag, 2012
  17. Bergen, SS Jr. et al.: Hyperketonemia induced in man by medium-chain triglyceride. Diabetes 1966;15:723-725
  18. Mensink, RP et al.: Effects of dietary fatty acids and carbohydrates on the ratio of serum total to HDL cholesterol and on serum lipids and apolipoproteins: a meta-analysis of 60 controlled trials. Am J Clin Nutr 2003;77:1146-1155
  19. Krauss, RM et al.: Separate effects of reduced carbohydrate intake and weight loss on atherogenic dyslipidemia. Am J Clin Nutr. 2006;83:1025-1031
  20. Ramsden, CE et al.: Use of dietary linoleic acid for secondary prevention of coronary heart disease and death: evaluation of recovered data from the Sydney Diet Heart Study and updated meta-analysis. Brit Med J 2013;346:e8707 doi: 10.1136/bmj.e8707
  21. Wood, KE et al.: A low omega-6 polyunsaturated fatty acid (n-6PUFA) diet increases omega-3 (n-3) longchain PUFA status in plasma phospholipids inhumans. Prostaglandins, Leukotrienes and Essential Fatty Acids 2014;90:133-138
  22. Ströhle, A, Worm, N: Metabolisches Syndrom. Pathophysiologische Grundlagen und rationale Empfehlungen zur Ernährungstherapie. Dt Apotheker Zeitung 2012;152:48-67
  23. Schwingshackl, L, Hoffmann, G: Comparison of the long-term effects of high-fat v. low-fat diet consumption on cardiometabolic risk factors in subjects with abnormal glucose metabolism: a systematic review and meta-analysis. British J Nutr 2014: doi:10.1017/S0007114514000464
  24. Deutsche Adipositas-Gesellschaft (DAG) e.V., Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e.V., Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) e.V. (Hrsg.): Interdisziplinäre Leitlinie der Qualität S3 zur Prävention und Therapie der Adipositas. http://www.adipositas-gesellschaft.de/fileadmin/PDF/Leitlinien/Adipositas-Leitlinie-2007.pdf
  25. Kossoff, EH, Hartman, AL: Ketogenic diets: new advances for metabolism based therapies. Curr Opin Neurol 2012;25:173-178

Autor: Ulrike Gonder

Diplom Oecotrophologin, Freie Wissenschaftsjournalistin, neugierig, kritisch, undogmatisch

17 Kommentare

  1. Hallo Frau Gonder,

    vielen Dank für die Richtigstellung der Fakten. Das man Kokosöl nicht zum Braten verwenden dürfte, wäre mir neu. Gesättigte Fette, wie sie in einem solchen Produkt vorkommen, sind doch relativ stabil und liegen nach meiner Ansicht nach in einer selbigen Liga wie Butter.

    Zum Thema Kokosöl habe ich vor kurzem auch einen ausführlichen Artikel geschrieben – zwar behaupte ich nicht, dass man damit eine Wunderheilung bewirken kann (vor allem wenn die sonstige Ernährung weder Hand noch Fuß hat), aber zu behaupten, dass es da keine gesundheitlichen Vorteile gäbe, ist schon ziemlich dreist.

    Vielleicht interessiert Sie der Beitrag: http://aesirsports.de/2014/03/kokosnuss-oel-fuer-weniger-koerperfett-und-mehr-gesundheit/

    Würde mich sehr freuen Ihre Meinung dazu zu hören.

    besten Gruß
    Damian Minichowski

    • Hallo Herr Minichowski, danke für Ihre Anmerkungen. Ihren Artikel schaue ich bei Gelegenheit gerne an (er ist ein bisschen zu lang, um ihn mal eben zu überfliegen). Gruß, Ulrike Gonder

  2. Danke für den interessanten Artikel Frau Gonder.

    Wie auch bei Wikipedia aufgeführt, findet man hier eine genaue Beschreibung der Inhaltsstoffe von Kokosöl und deren Wirkung: http://www.biokokosöl.de/wissenswertes/bio-kokosoel-und-seine-wertvollen-inhaltsstoffe/

    Vielleicht hilft Ihnen das noch bei weiteren Recherchen zu diesem Wundermittel.

    Grüße

    Trude Weißner

    • Hallo Frau Weißner,

      danke für Ihr Feedback! Allerdings muss ich gestehen, dass ich mit dem Begriff „Wundermittel“ meine Probleme habe, ebenso wie mit den Angaben zu Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren, die ich unter dem von Ihnen genannten Link gefunden habe. Das ist so nicht nachvollziehbar. Also bitte die Kirche im Dorf lassen – Kokosöl ist ein „dolles Ding“, aber es bewirkt weder Wunder, noch trägt es erheblich zur Versorgung mit o.g. Nährstoffen bei.

  3. Die Kokosnuss an sich ist schon eine Frucht, die sehr vielseitig ist, Wenn man nicht nur das Kokosöl, sondern auch die Kokosmilch und das Fruchtfleisch betrachtet, findet man viele Anwendungsgebiete. Vor der Nahrung über die Pflege bis hin zur Medizin. Toller Artikel wie ich finde!

  4. Hallo Frau Gonder,

    ein sehr interessanter und aufschlußreicher Artikel, vielen Dank dafür.
    Ich benutze seit einigen Monaten in der Küche , insbesondere zum Erhitzen, nur noch
    Bio-Virgin-Kokosöl.
    Es läßt sich sehr gut zum Braten verwenden und hat, anders als bei Ölen mit ungesättigten Fettsäuren, keinerlei Ruß-und Geruchsentwicklung. Auch verfliegt der Kokosgeschmack nach einigen Minuten.
    Zum Frittieren habe ich das Öl noch nicht benutzt.

    Es ist schade, dass immer noch veraltete Aussagen von Wissenschaftsjournalisten und renommierten Repräsentanten von Instituten getätigt werden.
    Sich selbst informieren hilft auf jeden Fall weiter.

  5. Es gibt Menschen, die immer das Gegenteil von Etwas beweisen müssen. Möglicherweise gehört die Autorin des Artikels (Rawer, Claudia: Was ist dran am Kokosöl? Naturheilkunde & Medizin April 2014) dazu.
    Ich esse seit langem Kokosöl und erwarte mir davon keine Wunder. Für mich ist es ein naturbelassenes Nahrungsmittel, und wenn das auch noch meiner Gesungheit förderlich ist, freut mich das umso mehr. Die Tatsache, dass in der Heimat der Kokospalme Menschen seit immer Kokosöl essen zeigt mir, dass es nicht schadet.
    Da in Milch (und jede Milch ist ja für „Babies“) viele Ketone drin sind ist für mich ein positiver Beweis, dass auch Ketone aus Kokosöl nur gesund sein kann.
    Ich bin 57 Jahre alt und in einem Gesundheitsberuf tätig. Schon viele „Modeströmungen“ was gesund oder ungesund ist habe ich kommen und vorbeigehen sehen: Omega3, Selen, Lecithin, Vitamine, Krill, Koralle…. alles hatte seinen Hype. Und immer waren viele begeistert und viele dagegen.
    Nahe bei der Natur zu sein, sich naturnahe zu ernähren und zu leben, kann nicht falsch sein.
    Ich schätze mein Kokosöl und werde sicher dabei bleiben – auch wenn diese Modeströmung wie viele andere davor vorbeigeht…

  6. Es gibt Menschen, die immer das Gegenteil von Etwas beweisen müssen. Möglicherweise gehört die Autorin des Artikels (Rawer, Claudia: Was ist dran am Kokosöl? Naturheilkunde & Medizin April 2014) dazu.
    Ich esse seit langem Kokosöl und erwarte mir davon keine Wunder. Für mich ist es ein naturbelassenes Nahrungsmittel, und wenn das auch noch meiner Gesungheit förderlich ist, freut mich das umso mehr. Die Tatsache, dass in der Heimat der Kokospalme Menschen seit immer Kokosöl essen zeigt mir, dass es nicht schadet.
    Da in Milch (und jede Milch ist ja für „Babies“) viele Ketone drin sind ist für mich ein positiver Beweis, dass auch Ketone aus Kokosöl nur gesund sein können.
    Ich bin 57 Jahre alt und in einem Gesundheitsberuf tätig. Schon viele „Modeströmungen“ was gesund oder ungesund ist habe ich kommen und vorbeigehen sehen: Omega3, Selen, Lecithin, Vitamine, Krill, Koralle…. alles hatte seinen Hype. Und immer waren viele begeistert und viele dagegen.
    Nahe bei der Natur zu sein, sich naturnahe zu ernähren und zu leben, kann nicht falsch sein.
    Ich schätze mein Kokosöl und werde sicher dabei bleiben – auch wenn diese Modeströmung wie viele andere davor vorbeigeht…

  7. Ich habe vor gut 2 Jahren eine Ayurveda Kur in Kerala gemacht. Das Essen war vegetarisch, fast vegan. Onst und Gemüse, letzteres immer mit Kokosöl und vielen Gewürzen. Im Gegensatz zu sonst, hatte ich nach 4 Wochen dort das erste Mal seit mindestens 30 Jahren gute Cholesterinwerte und hatte auch abgenommen, obwohl ich immer gut und gerne gegessen hatte…..

  8. Hallo Frau Gonder, vielen Dank für diesen tollen Artikel und den vielen Richtigstellungen. Man sollte Kokosöl als Nahrungsergänzung und nicht als Wundermittel ansehen, dann klappt es auch mit den Verwendungsmöglichkeiten.

  9. Hallo Frau Gonder,

    ich besuche regelmäßig Ihre Artikel, um einmal etwas wissenschaftlich vernünftig recherchiertes zu lesen, im starken Kontrast zu verschiedenen einseitig-anpreisenden Marktschreierseiten über Kokosöl. Dort werden gelegentlich Eigenschaften oder Inhaltsstoffe des Öls angepriesen, für die ich noch heute nach Belegen suche, natürlich weitgehend ohne Quellenangaben.

    Vielen Dank für Ihren gut nachvollziehbaren und referenzierten Artikel!

  10. Ich (60) als großer Fan von Kokosöl habe einen „kleinen“ Dämpfer bekommen.
    Habe meine Ernährung vor gut zwei Jahren umgestellt und Fleisch vom Speiseplan gestrichen, heißt auch keine Butter oder Margarine mehr. Dafür viel Bewegung durch gehen an der frischen Luft.
    Also täglich natives Kokosöl als Butterersatz zum Frühstück – Mittag – Abendbrot.

    Nun nach zwei Jahren wurden bei mir überhöhte Cholesterinwerte festgestellt. Der Wert ist so hoch das eine medikamentöse Behandlung notwendig ist. Verständlicherweise war dies eine negative Überraschung!
    Werde jetzt Kokosöl erheblich reduzieren und hoffen, das die Werte sich normalisieren.
    (ohne Medikamente!)

    • Man muss immer individuell schauen, wie der Körper reagiert, m. E. allerdings auch andere Auslöser für erhöhte Cholesterinwerte wie Infektion, Entzündung, Stress etc. in Betracht ziehen. Zudem noch einmal der Hinweis, dass Kokosöl nie das einzige Öl in der Küche sein darf, weil es zu wenig ungesättigte Fettsäuren enthält.

  11. Ein wirklich informativer Artikel, wo nicht geschrieben, dass alles perfekt ist. Kokosöl ist eine gute Ergänzung zur täglichen Ernährung und ist kein Zaubermittel. Außerdem sollte man alles in Maßen genießen, sogar Kokusnussöl

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