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Gesättigte Fettsäuren im Blut: kein Risiko für Herzversagen

Neuer Hinweis auf die Unbedenklichkeit gesättigter Fettsäuren

Eine aktuelle Studie, die im Fachblatt Clinical Nutrition veröffentlicht wird, fand keinen Zusammenhang zwischen der Menge an gesättigten Fettsäuren in den Phospholipiden des Blutplasmas amerikanischer Ärzte (Health Professionals Study) und deren Risiko für Herzversagen. Frühere Studien hatten gelegentlich einen Zusammenhang zwischen dem Palmitinsäuregehalt im Blutplasma und Herz-Gefäßerkrankungen angedeutet, wobei jedoch bedacht werden muss, dass ein großer Teil der Palmitinsäure im Blut aus dem Umbau verzehrter Kohlenhydrate in der Leber stammt.

Hintergrund zur aktuellen Studie: Aus der großen Kohorte der Health Professionals wurden 788 Fälle von Herzversagen ausgewählt und mit 788 ähnlichen  Teilnehmern verglichen, die keine Herzprobleme hatten.  Der Anteil diverser gesättigter Fettsäuren in den Phospholipiden des Plasmas wurde mittels Gaschromatographie bestimmt. Die Angabe  Herzversagen stammte von den Teilnehmern und wurde in einer Stichprobe anhand der Krankenakten überprüft.

Ulrike Gonder

Diplom Oecotrophologin, Freie Wissenschaftsjournalistin, neugierig, kritisch, undogmatisch

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